Garantiert echt

Warum echte Bildwelten heute eine lohnenswerte Investition sind

Kürzlich kam meine Kundin vom Brillenhaus Aarau zu mir. Sie erzählte von einem Neukunden, der bei ihr im Laden stand und sagte: «Ich war zuerst auf eurer Website und jetzt, wo ich hier bin, fühlt sich das genau so an. Das ist so authentisch.»

Für mich war das die Bestätigung von dem, woran ich seit Jahren arbeite: Wenn Bild, Sprache und Grafik wirklich zusammenspielen, entsteht etwas Spürbares. Etwas, das sich stimmig anfühlt – das man aber kaum in Worte fassen kann. Wie ein Raum, in dem man sofort weiss, dass nichts zufällig ist.

In einer Zeit, in der KI-generierte Bilder die Kommunikation überschwemmen und irgendwie alle gleich aussehen, bin ich mehr denn je überzeugt: Echtheit ist ein seltenes Gut geworden. Und genau deshalb fällt sie auf.

 

Bilder: Remo Buess photography

atelier vonäsch – Architekt, Zofingen

Bevor bei diesem Projekt ein einziges Bild entstand, sass ich mit Rainer Vonäsch zusammen. Drei Stunden, intensiv. Ich habe zugehört, gefragt, nachgebohrt. Was treibt ihn an? Wie trifft er Entscheidungen? Was soll jemand spüren, der zum ersten Mal mit seiner Marke in Berührung kommt?

Aus diesem Gespräch entstanden fünf Kernwerte – ein klares Fazit, das die Basis für alles weitere bildete: Logo, Website, Sprache und Bildwelt.

Rainer Vonäschs Architektur hat kein Wiedererkennungsmerkmal. Sie ist eine Übersetzung – vom Menschen zum Raum. Wie ein Massanzug, der sich nach der Persönlichkeit des Trägers richtet. Das mussten die Bilder transportieren.

Ich habe Remo Buess mit dem Workshop-Dokument gebrieft. Wir haben ein Moodboard erstellt, über Locations gesprochen. Welche Architektur passt zu jemandem, der Architektur als Dialog versteht? Wir sind nach Zürich gefahren – Industriefassaden, Backstein, Glasbausteine. Orte mit Struktur, Tiefe und Stille.

Remo bekommt von mir einen Rahmen und darin viel Freiheit. Der Rahmen ist immer derselbe: Transportiere in Bild, was ich in Worten ausdrücke. So, dass Grafik, Text und Bild sich gegenseitig multiplizieren in ihrer Aussage.

 

dancecorps – ehemalige Tanzschule, Lenzburg

Wie fotografiert man Tanz?

Farbe hätte abgelenkt – vom Körper, von der Bewegung, von dem, was Tanz im Kern ist. Die Antwort war Schwarz-Weiss und Langzeitbelichtung. Man sieht keinen eingefrorenen Moment. Man sieht Energie. Man spürt, dass sich etwas bewegt – und das ist genau der Unterschied.

Diese Bilder entstanden mit meinem früheren Fotografen. Die Denkweise dahinter war dieselbe wie immer: zuerst verstehen, dann umsetzen.

 

MOORE Zürich AG – Treuhandgesellschaft

MOORE Zürich begleite ich laufend mit regelmässigen Reportagebildern, die den Alltag des Unternehmens dokumentieren. Hier gab es keinen Workshop als Ausgangspunkt – und trotzdem denken wir in denselben Kategorien.

Remo fotografiert durch Glasscheiben, aus der Distanz, mit Reflexionen im Vordergrund. Menschen bei ihrer Arbeit, so wie man sie wirklich antrifft – konzentriert, präsent, ohne gestelltes Lächeln. Im Colorgrading haben wir die Brandfarben von MOORE subtil integriert. Nicht so, dass man es benennen könnte. Aber so, dass man es spürt. Die Marke sitzt im Bild.

Drei Projekte, drei völlig verschiedene Welten, drei verschiedene Lösungen. Dahinter steckt immer dasselbe: zuhören, verstehen, dann übersetzen – in Sprache, Grafik und Bild.

Das lässt sich nicht auf Knopfdruck generieren. Es entsteht durch Zeit, Gespräche und die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen.

 

Drei Projekte, drei völlig verschiedene Welten, drei verschiedene Lösungen. Dahinter steckt immer dasselbe: zuhören, verstehen, dann übersetzen – in Sprache, Grafik und Bild.

Das lässt sich nicht auf Knopfdruck generieren. Es entsteht durch Zeit, Gespräche und die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen.

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Vom Website-Projekt zur Markenführung